Mit der Veränderung von Wirtschaft, Arbeitswelten und Technologien geht altes Wissen und Erfahrungswissen von Menschen in Gemeinden, in Betrieben oder in der Landwirtschaft verloren. Gleichzeitig gibt es viele Herausforderungen, für die vor allem noch bestehendes Erfahrungswissen zum Zukunftspotenzial werden kann: Zum Beispiel das Wissen über alte Erzeugungs‐ und Verfahrungstechniken im Holzgewerbe, dass in Verbindung mit neuen Technologien und Design genutzt werden kann – für neue Produkte oder für Energie‐ und ressourceneffiziente Lösungen. Oder das Wissen über umweltschonende Produktionsformen, über die Nutzung alter Pflanzen- und Gemüsesorten und von Verarbeitungstechniken für Lebensmittel von hoher Qualität. Oder die Kenntnisse über das frühere Genossenschaftswesen als Vorbild für aktuelle Herausforderungen lokaler Zusammenarbeit ‐ wie zum Beispiel von Bauern und Betrieben für gemeinsame Vermarktung oder in Gemeinden für gemeinschaftliche Versorgungsaufgaben.

Altes Wissen hat Zukunft, aber nur auf neuen Wegen. Dafür gibt es inzwischen zahlreiche Beispiele. Aber auch in unserer Region gibt es dafür Beispiele für engagierte Wissensträger.

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