Prof. Christoph Hölz, Dr. Idam

Netzwerk Baukultur Salzkammergut an der Uni Innsbruck

Prof. Christoph Hölz, Dr. Idam

Was stellen wir uns unter regionaler Baukultur vor? Wie kann regionale Baukultur entstehen? Welche Parameter können eine solche Baukultur fördern? Wie ist regionale Baukultur im Spannungsfeld von Ökologie- beziehungsweise Ökonomieüberlegungen einzuordnen?
Diesen Fragen gingen Bmstr. Christof Hillebrand, Dr. Friedrich Idam, DDI Kain und DI Schlömicher gemeinsam mit Experten der Universität Innsbruck und des Bundeskanzleramts am 28. Mai im Forschungsinstitut der Leopold-Franzens-Universität im Adambräu, nach.
Dabei werden unterschiedliche Herangehensweisen an regionale Baukultur berücksichtigt:
  • Standardbauweise unter Einsatz von Standardprodukten der Bauindustrie
  • radikal modernes Gestalten mit einer Trennfuge zum Bestand
  • das Weiterspinnen traditioneller Bauweisen mit regionalen Baustoffen mit dem Wissen der Gegenwart
Im Rahmen des Workshops wurden Handlungsoptionen in spezifischen Themenfeldern herausgearbeitet:
  • die bauphysikalischen Spezifika regional verfügbarer Baumaterialien
  • die technischen und bauphysikalischen Spezifika regional tradierter Baukonstruktionen
  • der Wandel des regionalen Gestaltens im Lauf der Zeit
  • der Einfluss materieller Rahmenbedingungen auf die Gestaltung von Bauwerken
  • Wie kann man Räume zum Klingen bringen
Mit kurzen Impulsreferaten zu den jeweiligen Themenschwerpunkten wurden die theoretischen Ansätze anhand von Praxisbeispielen entwickelt. Nach den Referaten fand jeweils eine Diskussionsrunde mit dem Publikum statt.
Links:

v.l.n.r. Bmstr. Christof Hillebrand, DI Bernhard Schlömicher, Dr. Idam, DDI Kain, Prof. Michalel Flach, Prof. Christoph Hölz